Atommüll, also Abfallprodukte aus der Kernindustrie ist eine wertvolle Resource für verschiedene, hochwertige Materialien, die in der Industrie dringend gebraucht werden. An der sogenannten „Transmutation“ arbeitet die Nuklearwissenschaft schon lange. Die Technologie wird noch nicht oft eingesetzt, was vor allem am unwissenschaftlich-ideologischen Widerstand der Atomkraftgegner liegt. Seriöse Wissenschaftler sehen darin eine grosse Chance. Zum Beispiel forscht das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mit dem Projekt „MaLaR„, an verschiedenen Verfahren, wertvolle Metalle aus dem Atommüll zu rezyklieren. Der Auftrag dazu stammt von der Europäischen Union.
Es ist nur folgerichtig, dass das Volumen und die Zusammensetzung von Atommüll durch das Rezyklieren geringer und oftmals auch ungefährlicher wird. Mit einem dazu geeigneten Verfahren kann Atommüll derart verändert werden, dass die Endlagerung wesentlich unkritischer erfolgen kann. Die dazu benötigten Reaktoren sind längst etabliert. So arbeitet der russische BN-800 bereits seit 2015 kommerziell und in Amerika hat der allererste Reaktor dieser Art, der IFR (Integral fast reactor) schon 1984 seine Geburtsstunde gehabt. Doch dieses System wurde durch politischen Druck von Amerikanischen Atomkraftgegnern unter Präsident Bill Clinton an der Weiterentwicklung gehindert. In typischem Widerspruch jeder linken Regierung zum Thema sinnvolle Energieproduktion in 1994 verlieh der damalige Energieminister O’Leary den führenden IFR Wissenschaftler mit dem Preis von $10,000 und einer Goldmedaille mit der Begründung, dass seine Arbeit zur Entwicklung der IFR-Technologie „erhöhte Sicherheit, eine effizientere Brennstoffnutzung und weniger radioaktiven Abfall“ ermöglicht habe.
In der Schweiz wächst die Absurdität der Argumente von Atomkraftgegnern gerade beim Thema Atommüll längst in den Bereich „systematisch abenteuerliche Märchenerzählungen„: Sie lehnen Atomkraft ab, weil es damit „viel gefährlichen Atommüll“ gibt. Die Wideraufbereitung des Atommülls zur Reduktion von Volumen und Gefährlichkeit lehnen sie aber auch ab, „…weil dabei Radioaktivität entweicht…„. Auf der Seite „ausgestrahlt.de“ behaupten die deutschen Atomkraftgegner keck:
Die Idee basiert auf Prozessen, die in der Theorie bereits seit Jahrzehnten bekannt sind. Auch langjährige Forschung hat sie
aber einer Umsetzung nicht näher gebracht. Dies liegt sowohl an technischen Hürden als auch an grundsätzlichen physikalischen Grenzen.
Atomkraftgegner lesen aus Prinzip nur Studien, lesen nur diejenigen Bücher und zitieren ausschliesslich diejenigen „Wissenschaftler“, die ihnen nach dem Mund reden. Diese sinnlose Realitätsverweigerung bei Atomkraftgegnern ist Arttypisch. Sie können einfach nicht anders als vor jeder praktischen Lösung den Kopf in den Sand stecken und darauf hoffen, dass ihre seltsamen Sprach- und Glaubenskonstruktionen von irgendjemandem als bare Münze genommen werden.

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