Beznau hat Risse

Seit vielen Jahren halten Atomkraftgegner erfundene Gerüchte um Risse und Löcher im Druckbehälter des AKW Beznau I am Köcheln. Entgegen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Fakten halten die NGOs SES und Greenpeace unbelehrbar an den behaupteten «Rissen» und «Löchern» fest, die schon in dieser Bezeichnung nichts mit realen Vorkommnissen in Beznau gemein haben. Mit grossem Aufwand hat die ENSI zweifelsfrei nachgewiesen, dass die gefundenen Aluminiumoxydeinschlüsse «… keinen negativen Einfluss auf die Sicherheit des Reaktor-Druckbehälters [haben]». Das hält die SES und Greenpeace nicht davon ab, ein Gefälligkeitsgutachten beim einschlägig bekannten, deutschen «Öko-Institut e.V.» zu bestellen, das mit allen Mitteln der Sinnverdrehung Zweifel an den Aussagen des ENSI streut. Entgegen der sonst auffälligen Zurückhaltung des Eidgenössischen Nuklearsicherheits-Inspektorat ENSI, äussert es sich dieses Mal klar und deutlich zu den konstruierten Falschaussagen und bösartigen Unterstellungen in der SES-Greenpeace-Studie: [B1223]

«[Die] NGO-Kritik am KKW Beznau ist unhaltbar. […] Darüber hinaus enthält die Stellungnahme des Öko-Instituts gravierende fachliche Fehler. So thematisiert das Öko-Institut in seiner Stellungnahme an insgesamt neun Stellen das Vorhandensein von Magnesiumsulfiteinschlüssen. Tatsächlich können Magnesiumsulfiteinschlüsse in Stählen von Reaktordruckbehältern, wie sie im KKW Beznau 1 verwendet wurden, absolut ausgeschlossen werden. ‘Es ist für uns schlicht unverständlich, dass eine für Experten offensichtliche Falschaussage in der Stellungnahme verbreitet wird.’»

Die unwissenschaftliche, von fachlichen Fehlern und Unterstellungen gezeichnete Studie des Öko-Instituts e.V. versteckt ihre fehlende Objektivität noch nicht einmal im irreführenden Titel «Materialfehler im hochversprödeten Reaktordruckbehälter des Kernkraftwerks Beznau Block 1». [M1313]

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