
Die letzten Strohhalme der Gegner
Das Verbot zum Bau neuer Atomkraftwerke wird erst 2017 in das Energiegesetz der Schweiz aufgenommen. Den Experten war schon immer bewusst, wie dieses Technologieverbot nicht lange Bestand haben kann. Denn es ist von der Wurzel her faul und falsch! Es widerspricht weltweiten Erkenntnissen zur wichtigen, positiven Wirkung der Atomkraft für Umwelt, Versorgungssicherheit und Stromkosten.
Die Annahme dieses Energiegesetzes war nur möglich, weil die zum Thema Kernkraft ungebildete und zu panischen Entscheiden neigende Bundesrätin Doris Leuthard zusammen mit ideologisierten Beamten im Bundesamt für Energie und einer linkslastigen Schweizer Medienlandschaft das Schweizer Stimmvolk schamlos manipuliert hat.

Die Aufhebung des Verbots für neue Kernkraftwerke nur wenige Jahre nach der Abstimmung bestätigt die damals unüberlegten Schnellschüsse von Parlament und Regierung in eindrücklicher Weise. EU-Parlament und EU-Kommission haben schon im Jahr 2021 bestimmt, dass Atomkraft den Erneuerbaren in Fragen der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit gleichzusetzen ist. Bei den ewigen Atomkraftgegnern ist diese Neuigkeit nie angekommen. Hier ein paar ihrer typischen Argumente, Eines fälscher und konstruierter als das Andere:
Sie behaupten, es gäbe unter anderem keine Vorgaben dafür, dass:
„…nur Reaktoren mit nachweislich geringeren Unfall- und Abfallrisiken erlaubt sind“
Das ist eine typische Konstruktion von Pseudoproblemen, die heute gar nicht mehr diskutiert werden müssen, weil neue Kernkraftwerksprojekte genau das liefern: Mehr Sicherheit, weniger Abfall.
…“die Entsorgung radioaktiver Abfälle geklärt ist…“
Die NAGRA hat im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft in den letzten 40 Jahren intensiv nach einem Endlager geforscht. Der Standortentscheid ist aufgrund der nachgewiesenen Fähigkeit für die Lagerung gefallen. Es sind ausschliesslich die Atomkraftgegner, die seither gegen jede vorgeschlagene Lösung stur ankämpfen und jede noch so sinnvolle Entsorgung und Aufbereitung der Reststoffe systematisch und ohne jeden Grund schlecht machen.
„…ohne dass die Haftung für Unfälle verursachergerecht geregelt wird…“
Wie immer und überall auf der Welt, werden Haftungsfragen und alle weiteren wichtigen Details in der Baubewilligung geregelt. Das ist in etwa das Gleiche, wie wenn Atomkraftgegner bei der Planung zum Hausbau reklamieren, der Bauherr hätte die Farbe der Badezimmerfliesen noch nicht angegeben: Das Argument ist gesucht und an den Haaren herangezogen!
„…dass beauftragte Auftragnehmer kein Atomwaffenmaterial produzieren…“
Man erkennt hier, dass die Atomkraftgegner die Produktion von Atombomben und die zivile Nutzung der Atomkraft etwas durcheinanderbringen. Atombombenfähiges Material wird in der Regel nicht in Atomkraftwerken produziert, sondern durch effizientere Anreicherung von Uran 235. Ein internationales Verbot zur Proliferation von Nuklearmaterial ist in funktionierenden Rechtsstaaten wie die Schweiz längst Standard. Man muss sich wegen der Schweizerischen Atomkraftwerke keine Sorgen machen. Atomkraftgegner wollen mit solchen Aussagen das Stimmvolk verängstigen, ein Vorgang, den die Ideologen auf jeden Fall besser beherrschen, als das Anwenden wissenschaftlicher Methoden zur Wahrheitsfindung.
„… keine Vorgaben, dass Umweltstandards beim Uranabbau gelten …“
Bisher beziehen die Schweizer AKW ihren Brennstoff vor allem aus Kanada und Frankreich. Die Umweltstandards im Uranabbau entsprechen den nationalen Vorschriften der liefernden Länder. Vorgaben für den Bezug von Uran für die Schweizer AKW sind Sache des Gesetzgebers. Beim Abbau von Seltenen Erden für ihre Windkraftwerke interessieren sich die Aktivisten nicht so sehr für die Umweltstandards im den Abbaugebieten. In China lassen sie ohne jede Kritik zu, wie ganze Landstriche mit Thorium verseucht werden, um die Seltenen Erden für Windkraftwerke und Elektromotoren zu schürfen. Wenn es um die Produktion von Erneuerbarer Energie geht, haben Umweltaktivisten ein sehr grosses Verständnis für die dadurch entstehende Umweltverschmutzung und Landschaftsverschandelung.
„… keine Angaben, dass der Nutzen für die Versorgungssicherheit belegt ist…“

Das aktuell weltweit steigende Interesse an Kernkraft ist nur dann nicht bekannt, wenn man es systematisch ignoriert. Kernkraftwerke gelten in informierten Kreisen längst als umweltfreundlich, sicher und günstig. Sie sind für ein wirtschaftliches und soziales Wohlergehen der Schweiz seit Ende der 1960-er Jahre entscheidend.
Bild: Gegner von Atomkraft sind dazu verdammt, die immergleichen Steine des Sisyphos auf den Berg der ideologischen Unwissenheit schleppen zu müssen. Bis sie in seltenen Fällen erkennen, dass sie bis zu ihrer geistigen Erleuchtung lediglich einer religiösen Ersatzhandlung anheimgefallen sind.
Amerikanische KI-Firmen reaktivieren ganze Kernkraftwerke nur für den Strom zum Betrieb ihrer Rechenzentren, den sie offensichtlich nicht in genügender Menge und Qualität aus Erneuerbaren bekommen. Rechenzentren laufen sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Ich glaube, dieses Gedankenspiel ist einem Atomkraftgegner unangenehm. Deshalb den Kopf in den Sand stecken, nur um den Mitläufern auf der Demo zu gefallen, ist keine Lösung …
„… dass erneuerbare Energien nicht ausgebremst werden….“
Atomkraftgegner haben seit Generationen ein sozialistisches oder kommunistisches Weltbild. Sie können nur Planwirtschaft verstehen, lehnen blind jede Marktwirtschaft ab. Dass sich ein Windkraftwerk im Markt gegen ein Atomkraftwerk vor allem wirtschaftlich durchsetzen muss, ist für Atomkraftgegner kein Argument. Es gibt Fälle in denen Windkraft sinnvoll ist. Immer wenn es in einem Land wenig Windaufkommen hat, wie das in der Schweiz der Fall ist, muss die Energieversorgung mit zuverlässigen Anlagen sichergestellt werden. Zum Beispiel mit Wasserkraft oder Atomkraft. Es ist ein bekannter, historischer Irrtum der Atomkraftgegner, dass sie ihre Erneuerbaren seit Jahrzehnten als „vollwertigen Ersatz für Atomkraft“ verkaufen. Weil sie naturwissenschaftliche Zusammenhänge im Grunde ablehnen, und als „vollwertigen Ersatz“ dafür lieber ein schönes Märchen zusammenträumen … Atomkraftgegner verstehen sich immer als Kollektiv. Und deshalb sind ideologische Argumente meistens der Ausfluss einer kollektiven Gleichschaltung, ein Phänomen, dass abweichende Meinungen in einer Gruppe selbst bei bester Beweislage nicht straflos zulässt. Kollektiver Blödsinn eben, wer bei diesem durchschaubarem Spiel mitmacht, muss sich in einem chronischen Drogenrausch oder im Zustand vollkommen geistiger Umnachtung befinden.
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